9 Mai

Luxuscamping an der Adria

Unsere Empfehlung:

Luxuscamping für Familien an der Adria

Kinder lieben Camping, Eltern möchten Erholung und Komfort.

Vacanceselect bietet Familienurlaub für alle Familienmitglieder, ob groß, ob klein, ob aktiv oder ruhesuchend:

Auf über 350 ausgewählten Campingplätzen in Europa vermietet Vacanceselect vollständig ausgestattete Mobilheime und Luxus-Zelte, mit richtigen Betten, Küche, elektrischem Licht und mehr. Die Mobilheime und neuen Lodge-Zelte haben sogar eine eigene Warmwasser-Dusche/WC und damit die Annehmlichkeiten einer Ferienwohnung.

Viele Mobilheime sind zudem mit Klimaanlagen ausgestattet.
Die familienfreundliche Campingplätze bieten sichere Strände, Schwimmbäder mit Kinderbereich, Wasserrutschen, jede Menge Spielkameraden für die Jüngsten, Kinderclubs, Sport- und Spielplätze und eine gute, preiswerte Gastronomie, Supermärkte und vieles  mehr.

Und natürlich eine Rezeption mit freundlichen und hilfreichen Mitarbeitern, Ausflugstipps und Service.

Auf diese Weise finden alle Familienmitglieder den Urlaubsspaß und die Erholung, die Sie brauchen.

Die entspannte Atmosphäre auf den Campingplätzen lässt Alltagsstreß und Hektik schnell vergessen. Ob die Kinder mit den neuen Freunden spielen oder in der Kinderdisco tanzen, ob alle zusammen abends gemütlich mit der Nachbarsfamilie vor Ihrem Mobilheim grillen oder einen Rotwein an der Bar genießen, oder ob die ganze Familie einen Strandtag genießt: Frei nach dem Motto „jeder, wie er mag“ ist Erholung garantiert.


Fast ein Drittel aller deutschen Gäste von Vacanceselect buchen Familienferien an der italienischen Adriaküste, viele in den süddeutschen Sommer- und Pfingstferien.

Adria-Urlauber aus Bayern und Baden-Württemberg genießen die relativ kurze Anreise und die herrlich weiten und kindersicheren Sandstrände.

Von Rimini über Ravenna, Venedig und Bibione bis nach Grado im Nordosten reihen sich viele der besten europäischen Campingplätze wie an einer Perlenkette auf: Große, sehr luxuriös ausgestattete Campingparks wie Camping Marina di Venezia in Punta Sabbioni, Camping Pra‘ delle Torri beim malerischen Caorle oder der sehr gut organisierte Campingpark Union Lido in Cavallino gehören dazu, wie auch kleinere, sehr naturnahe Anlagen wie Camping Adria in Casalborsetti.

Auch die Stadt der Gondoliere, Venedig, oder die Inseln Murano und Burano sind immer einen Besuch wert.

Viele Campingplätze bieten organisierte Familientouren und individuelle Ausflugstipps. Auf insgesamt 21 Plätzen an diesem schönen Küstenstreifen Italiens bietet Vacanceselect Luxuscamping für Familien.

Mehr Informationen, Preise und Verfügbarkeit über Camping mit Vacanceselect an der Adria

http://www.vacanceselect.de/Camping/Italien/Adria/

28 Nov

Aubusson, eine feine, kleine, mittelfranzösische Stadt.

Wappen von Aubusson

Wenn man in die Stadt kommt kann man es kaum für möglich halten das hier unter 5000 Einwohner leben. Sie ist einfach schön und nicht nur besuchenswert! Schließlich hat die Stadt außer der traditionsreichen Teppich- und Gobelinherstellung einiges zu bieten.

Doch, wo liegt Aubusson und wie ist es erreichbar? Die Stadt liegt in Mittelhöhe 538 ü.N.N, an dem Fluß Creuse. Das heißt an manchen Stellen sind es 396 Metern an anderen 715 Meter. Es führen Straßen N 141, D 990, D982, D 941 und D 942 sowie die D 18 direkt zur Stadt. Aubusson liegt in nordöstlicher Richtung von Bordeaux mit knapp 300 Kilometern und ca. 130 Kilometer nordwestlich von Clermont-Ferrand. Hier in Aubusson fließen die Rozeille in die Creuse. Beauze ist ein weiterer Fluß hier in der Stadt. Insgesamt sind es vier Nebenflüsse welche sich hier in die Creuse begeben. Wasser war übrigens notwendig einmal für die Reinigung der Wolle zum einen, zum anderen benötigte die Gerberei für die Fellbarbeitung der Schaffelle Wasser.

Der Parkplatz kann viele Fahrzeuge aufnehmen. Eine Nacht kann man auch mal hier mit dem Wohnmobil stehen.

Letztlich sind es doch die berühmten Tapisserie-Manufakturen welche für die Bekanntheit sorgen. Wie es allerdings kam das bereits die Kelten sich hier niederließen und den Ort zunächst als Albuconium bezeichneten ist nicht genau belegt. Es bedeutet allerdings das es sich um eine „alte“ Stadt handelt. Doch da sollte man sich nicht täuschen lassen. Beim Besuch im Juli 2011 hier waren wir angenehm überrascht.

Ein Wanderweg den man wegen der Übersicht auf die Stadt nehmen sollte führt vorbei an der Kirche……..

Der Burgruine……

Durch die Stadt…-..

Von hier aufwärts dem Wanderweg „Tour de L´Horologe“ Es geht zu dem bereits von der Kirche gegenüber zu sehenden, 1579 erstellten Uhrturm.

Dieser war Teil der Stadtbefestigung dessen Mauerwerk nur noch verdeckt zu sehen ist.

Die Teppiche aus dieser Region werden unter Kennern Aubussons genannt. Es handelt sich um spezielle Teppiche welche handgewebt aus einhundert Prozent reiner Schafwolle. Hochkonjunktur hatten die Teppiche im 18. Jh. Die Technik wurden wieder entdeckt und belebt im 20. Jh. Der Teppichflor ist bis 5 Millimeter hoch und wir konnten erleben das dieser dennoch strapazierfähig ist. Im Gegensatz zum Teppich sind Gobelins reine Wandteppiche. Sie werden aus einhundert Prozent reiner Wolle von hand gewebt. An den Wänden sollten sie zum Einen Kälte der wand mildern und waren zusätzlich Schallschutz. Man konnte so durch die teilweise dünnen Innenwände nicht intime Gespräche anhören, wie uns die Führerin im Museum erläuterte. Wer hier in Aubusson ist wird sich die Museen der Teppich und Gobelin nicht entgehen lassen. Ebenso Pflicht sollte der Besuch der Bildwirkereien sein.

Die Kirche oben auf dem Berg.

Ungern verlassen wir Aubusson am nächsten Tag….

doch es zieht uns weiter.

15 Nov

Bitch, eine gern und viel besuchte Stadt.

Bitch, ein lebhaftes kleines idyllisches Städtchen, liegt nahe der früheren Grenzen zwischen dem Saarland und Rheinland-Pfalz. Erste Erinnerung bei der Hinfahrt ist die monumental überragende, von Ludwig XIV. auf dem riesigen Sandsteinfelsen gebaute Zitadelle. Sie gehörte zu den bedeutendsten Festungen hier im Umfeld. Andere Befestigungsmonumente sind hier das Fort Saint Sébastien sowie das Straßburger Tor. Wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt der Hasselfurther Weiher. Hier ist ein Ausgangspunkt für Wanderungen. Das älteste Gotteshaus der Gegend ist in Schorbach. Es stand seinerzeit auch den Bitchern zur Verfügung. Heilpflanzenkenner entdecken am Hanauer Weiher den seltenen Sonnentau. Beeindruckend sind die Felsformationen des Baerenthals. Der Ort selsbt hier ist klein und ruhig, was den einheimischen Vögeln wie Stockenten, Fischreiher, Eisvögel und Haubentauchern zugute kommt.

Dann ist da noch die auf einem 120 Meter langen Felsblock, im 12. Jh. von Peter von Luxemburg erbaute Burg Falkenstein. Hier sind es die Ställe, Keller, Schutzräume, im oberen teil die Wohnräume, der überwölbte Saal, die Fensternischen und der Brunnenturm, welche man gesehen haben muß.

Sehenswert die Reliefs von Lemberg. Der Ort ist bekannt für die im Wald verborgenen aus der gallorömischen Zeit stammenden Felsreliefs. Da ist zum Beispiel der Dreibilderfels welcher ein Bauernpaar zeigt mit einer Bacchantin. In den Felsen der Hubertusquelle zu sehen eine Jagdszene mit der Jagdgöttin Diana sowie dem Gott des Waldes Silvan mit Tiere.

Religiös anmutend ist die Bezeichnung Zwölfapostelstein. Doch was hat es damit auf sich wird uns von der Führerin erzählt. „Am Fuße des Viermetervierzig hohen Monolithen haben die Druiden, wirkend als Priester der Gallier, die Bewohner zu rituellen Festlichkeiten zusammen gerufen. Bei den Kelten war es bereits der Grenzstein. Auch im Mittelalter war es Grenze zum Herzogtum Lothringen und dem Gebiet der Grafen von Hanau-Lichtenberg. Ebenso wurden schon früh hier wissenschaftliche astronomische Beobachtungen durchgeführt. Festgestellt kann heute noch der Besucher das zur zeit der Sommersonnenwende die Sonne n genau hinter dem Stein aufgeht. So wurde seinerzeit der Jahreszeitenwechsel festgelegt.“

Das Bitcherland zeigt sich zweigeteilt. Es erstreckt sich sowohl in westlicher als auch in nördlicher Richtung als sanfte Hügellandschaft als so genannter Imgau welcher übergeht in die lothringische Hochebene. Heute nur noch wenige erhalten die einstmals zahlreichen Mühlen welche wegen des Wasserreichtums hier gebaut wurden. Die Landschaft ist umgeben von ausgedehnten Wäldern. Das Bitcherland ist zu 70 % bewaldet. Vor allem beachtenswert die bewaldete Hügelkette der Vogesen, ergo ein schönes Wandergebiet. Südlich des Landstriches gab es hier Hüttenwerke, Glasbläsereien. In den Orten Wingen und St. Louis werden heute noch Kristall- und Glaswaren hergestellt. Übrigens wurden in St. Louis 1586 die Lüster und das Tafelgeschirr für das Versailler Schloß hergestellt. Weiterhin kann man sich hier rühmen die erste Bleiglasmanufaktur des europäischen Festlandes gewesen zu sein.

Wer es mit Holzschuhen hat sollte in das Holzschuhmuseum in Soucht gehen. Hier im Ort lebten und fertigten seinerzeit 60 Holzschuhmacher für die Glasbläser und Hüttenarbeiter. Das hatte einen einfachen Grund: Holzschuhe schützten vor den heißen, kochenden Flüssigkeiten. Hier ist originalgetreu das Museum darstellend die Fertigkeiten der Herstellung von Holzschuhen.

Weiter zu sehen hier die Forts und Bunker der Maginotlinie. Bitch selbst ist idealer Ausgangspunkt für Besichtigungen rund um und in das Land.

Auffallend und als ein monumentales Bauwerk hoch über der Stadt Bitch ist die Zitadelle. Sie bietet eine besondere Erlebnisgeschichte. Die eindrucksvolle Zitadelle welche wie ein überdimensionales Schiff aus der Vergangenheit auftaucht herrscht und wacht noch heute über die kleine, friedliche Stadt Bitch. Sie ist einen Besuch Wert. Gleich im Inneren beeindruckend sind die unterirdischen Gänge. Hier stellt sich das Schicksal der Garnison dar um 1870/71 während des Krieges als Widerstand gegen die Bayern. Hier wurde glorreiche Geschichte geschrieben welche durch audiovisuelle Vorführungen ergänzt wird. Offizierskasino, Stallungen, Lazarett, Vorratsspeicher führen die Besucher in den Bann vergangener Zieten.

Der Garten des Friedens ist ein Mittelpunkt der städtischen Blumen- und Pflanzenverzierung sowie ein Ort der Ruhe und Besinnlichkeit. Jedes Jahr werden kreative Erneuerungen hier eingebracht dessen Besuch sich von Mai bis September in herrlicher Atmosphäre darstellt. Der Eintritt ist frei.

Näheres in www.pas-de-bitche.com bzw. auch unter www.bitcherland.de

1 Nov

Alf der Ort, Arras die zugehörige Burg.

Auf der Fahrt rechtsseits der Mosel sind wenige, eigentlich gar keine WoMo Plätze. Da ging es bei Rüdesheim schon los. Ja gut, Rüdesheim liegt am Rhein, das ist bekannt. Doch hier, keine Parkmöglichkeit für Wohnmobile. Nun, diese braucht die Stadt auch nicht denn sie hat genügend Besucher. Ein Campingplatz ist weit vor den Toren von Rüdesheim und man muss schon gut zu Fuß sein um den Marsch in die Stadt, immerhin brauchten wir bis zur Drosselgasse genau 48 Minuten.

Rüdesheim, die Stadt zu beschreiben würde bedeuten Eulen nach Athen zu tragen. Wir haben es mehr auf kleinere Orte nunmehr in Richtung Mosel abgesehen auf dieser Tour. Doch hier, vor allem auf der rechten Seite Wohnmobilplätze? Selten. Ja doch, auf Campingplätzen und da ist es, salopp ausgedrückt, gerammelt voll. Auch die Preise sind nicht gerade moderat. Da fällt uns der Landstraße 49 ein unscheinbarer Ort auf, Alf. Nein, er hat nichts mit der gleichnamigen Fernsehserie zu tun. Es ist ein ruhiger, beschaulicher Weinort. Fast, na gut nur fast, jeder ist hier Winzer. Doch wer einen Supermarkt sicht muss schon mit dem Bus oder anders motorisiert, bzw. zum 7 Kilometer entfernten Zell an der Mosel, oder mit der Fähre nach Bullay, vorlieb nehmen. Das ist für richtige Wohnmobilisten kein Problem. Im Ort selbst gibt es einen Bäcker und Metzger.


Ausgerechnet hier in Alf, am Ortsanfang, ist ein kleines Schild hinweisend auf einen WoMo Stellplatz am Freibad. Den steuern wir an. Erstaunlich ist, wo doch alle Campingplätze mit Wohnmobile eng an eng belegt sind das hier kein einziges Wohnmobil steht. Da sind wir richtig und der Platzwart, gleichzeitig Bademeister im Freibad gibt uns wertvolle Hinweise zum wandern. Nachdem wir erst um 19 Uhr ankamen ruhen wir uns erst einmal aus. Am frühen Morgen dann, es nieselt allerdings ein wenig, gehen wir mit entsprechender Kleidung los, den Weg in Richtung der Burg Arras.

Bereits vom WoMo Platz aus haben wir nach hoch oben geschaut um etwas von der Burg in Augenschein zu nehmen. Zugegeben, von unten, vom Platz des Freibades aus, sieht es aus wie ein älteres Gemäuer dessen Besuch sich dennoch lohnt wie wir im Ort erfuhren. So geht’s am nächsten Tag los.

Übrigens, wer den eigentlich gut zu Fuß zu bewältigenden Weg zur Burg scheut, kann mit dem PKW oder Zweirad den Fahrweg nach oben wählen. Kurz vor dem Zugangstor zum Burgareal ist ein PKW Parkplatz.

Wir sind überrascht. Doch das Gesehene lässt sich in Bildern besser darstellen. Ach ja, eigentlich ist fotografieren verboten. Da wir aber glaubhaft machen konnten das wir darüber einen Artikel schreiben wurde uns erlaubt wenige Fotos zu machen, ohne Blitz versteht sich.

Etwas Kurzgeschichte zur Burg.

Das bereist im ersten Jh. n. C. hier eine Burg gewesen sein muss, davon zeugen antike Münzen und Grabgelege. Schon damals war der Name „Arras“ geprägt. Um 350, dem Sturm der Völkerwanderung, wurde die Burg weitgehend zerstört. Auch das ist nachgewiesen durch Münzen mit der Bildprägung römischer Kaiser und Feldherren. 919 wurde die Burg königliches Alleineigentum. Dem 30-jährigen Krieg entkam die Burg ohne Beschädigung. Im pfälzischen Erbfolgekrieg wechselte sie den Besitzer und wurde dennoch von fremden Truppen zerstört. Ab da gab es keine hochrangigen Besitzer, der weitere Besitzer bekam lediglich den Titel „Herr auf Arras“ Genaueres über das Leben und Wohnen des Burggebäudes ist im Staatsarchiv Koblenz in Erfahrung zu bringen.

Was ist in der Burg zu sehen? Zunächst geht man vom Eingangstor noch etwa 15 Minuten aufwärts durch das Haupttor, am Verließ vorbei, zahlen unseren Besucherobulus und schon sind wir am Eingang zum Rittersaal. Doch halt, nach rechts gehend ist die Frauenkeminate.


Hier, im Frauenzimmer, war als einziger Raum im ganzen Haus, eine Heizung. Hier zu sehen u.a. eine Dürergraphik vom Kaiser Maximilian I.. Er wurde im Jahre 1512 von den Arrasrittern als Schutztruppe zum Reichstag begleitet.

Im grafischen Kabinett ist beachtenswert das der Österreichische Kaiser Franz der letzte Lehnsherr der Reichsburg Arras bis zur Abtretung des linken Rheinufers 1801 an die Preußen nach dem Wiener Kongress war. Ein anderes Gemälde hat der Karlsruher Maler Biese um 1880 gefertigt, den Alfer Prinzenkopf, gemalt mit Blickrichtung zur Marienburg. .


Im linken Raum, welcher dem früheren Bundespräsidenten Dr. h.c. Heinrich Lübke gewidmet ist, sind persönliche Gegenstände und vor allem das Aussöhnungsgeschenk der deutsch-französischen „Feindschaft“ dargestellt. Übrigens war Dr. h.c. Heinrich Lübke der Onkel der heutigen Besitzer, der Eheleute Maria und Otto Keuthen. Diese haben nach dem Tode von Dr. Homburg das Anwesen übernommen und von Grund auf renoviert.

Da Bundespräsidenten, Bundeskanzler und das Kabinett sowie Regierungsangehörige die bekommenen Geschenke als „Allgemeingut“ zu betrachten haben gehören diese ihnen nicht als Eigentum sondern sind nach wie vor Eigentum des Staates, somit auch dem Volk.


Ein besonderes Geschenk ist vom damaligen Kaiser von Abessinien, Haile Selazi, der goldene Schlüssel.

Der Rittersaal hier auf der Burg Arras stellt sich zweigeteilt dar. Ansichten von der Mosel sind im rechten Raumteil während Waffen und Rüstungen im linken Teil ausgestellt sind. Da sieht es schon etwas Respekt beeinflussend aus. Bevor es nun den 20 Meter hohen Turm aufwärts geht ist rechts die um das Jahr 1100 gebaute Zisterne zu sehen. Sie fasste einst 36.000 Liter Wasser. Das war auch notwendig denn, wurde die Burg belagert musste unter Umständen für mehrer Monate für Mensch und Tier Trinkwasser zur Verfügung stehen. Das Wasser war immer frisch dank der umgebenden Mauern welche die Temperatur kühl hielt und zusätzlich durch die Dunkelheit keine Algen bilden konnten. Auf halber Höhe der Treppen, dem ersten Geschoß, ist die Laurentiuskapelle in einer Nische zu sehen. Unter Beachtung der entsprechenden Ehrfurcht haben wird das Foto gemacht.

Die Burg Arras war seit 938 eine Reichsburg. Es ist heute noch die einzige Burg an der Mosel welche in einmaliger Lage einen Rundblick vom 20 Meter hohen Turm in die umliegenden Täler gewährt.

In einer Nische der oberen Randturmmauern ist die Darstellung der Heiligen Barbara mit dem Turm dargestellt.

Sie gehört zu den 14 Nothelfern und ist Schutzpatronin der Wehrbauten und Türme. Weiter ist sie die Beschützerin gegen Blitzschlag und Feuersbrunst. Ihr Ehrentag ist alljährlich der 4 Dezember.
Zugang zum ehemaligen Weinkeller, den 7 weiteren Kellern die als ehemalige Lagerräume für Obst und Gemüse dienten, und verständlicherweise auch die Privaträume, konnten wir nicht besuchen. Das zur Burg Pferde gehörten ist selbstverständlich wie auch zur eigenen Versorgung Rindvieh und Schweine. Ebenso standen für den Eigennutz die Jagdbereiche vom Kondelwald bis Bad Bertrich zu. Zunehmend verfiel die Burg im Laufe der weiteren Geschichte und wurde als „Stenbruch“ genutzt. Als einziges Bauwerk überstand der bereits im 16. Jh. 800-jährige Turm, als Bergfried dienend, mit seinen im Erdgeschoß 4 Meter dicken Mauern diesen Zerstörungen. Stolz ist man heute darauf dass es heute noch das älteste Bauwerk zwischen Koblenz und Trier ist.

Das außerhalb zu besichtigende zweistöckige verließ zeigt die damalige Rechtsprechung durch eigene Gerichtsbarkeit auf der Burg an. Und, wehe dem der hier hereinkam ……. Hier ist es gut wenn Eltern entscheiden ob ihre Kinder tatsächlich mit zur Besichtigung gehen sollten.

Nach ausgiebigem Besuch nun geht es hier in die ritterliche Gaststube wo für gut Essen und Trinken gesorgt wird.

Im Hotel bietet sich ein besonderes Ambiente das gerne zu Hochzeiten gemietet wird. Dazu ein Extrabonbon: Ein Geschenk des Hauses ist es an das Hochzeitspaar bei gebuchter Feier eine Übernachtung im Hochzeitszimmer. Natürlich kann eine Buchung auch für Tagungen, zu Familienfeiern oder Ausflügen nach vorheriger Anmeldung erfolgen. Telefon: 06542 22275

Zur Burg und Geschichte gibt es ein illustriertes Buch mit dem Titel: „Von den Römern über die Welt der Ritter in die Moderne Geschichte der reichs- und trierischen Landesburg Arras“

Neu ist auf der Burg das Laser-Institut das von spezialisierten Hautärzten geleitet wird. Hier u.a. zur Behandlung kommend bei Hautalterung, Falten, Couperose und störender Behaarung. Info unter Tel.: 06542 900080.

Übrigens, zu finden ist der schöne, ruhig gelegene fast einsame WoMo Platz 56859 Alf an der Mosel, Am Mühlenteich, über die

Koordinaten L: 7.112107 B: 50.052600

Näheres www.arras.de

28 Okt

Aschaffenburg, ein Stadtbesuch 3 Teilen, hier Teil 1

Wappen Aschaffenburg. Deutlich zu sehen das es eine Bichofsstadt war.

In der Tat gibt es in Aschaffenburg viel zusehen so das eigentlich mehr als nur drei Folgen ausreichend wären die Stadt  und ihre Sehenswürdigkeiten zu beschreiben.  Erstaunlich ist das es Wohnmobilführer  welche Aschaffenburg nicht einmal erwähnen und das, obwohl es hier schon lange, nahezu einer der ersten Wohnmobilplätze in Deutschland gibt. Nun, Werbung benötigt Aschaffenburg nicht denn, es ist nicht nur unter „Kennern“ eine Besuchenswerte Stadt mit entsprechendem Umland.

Wie man nach Aschaffenburg kommt?  Auf der Karte zu sehen, grobe Richtung zwischen Frankfurt – Würzburg, Abfahrt A 3 direkt nach Aschaffenburg. Das Autokennzeichen ist hier  AB.

Wer gleich den Wohnmobilplatz an der Willigisbrücke anfahren möchte gibt die Koordinaten  L: 9.137817 und B:  49.969578  ein. Der Platz liegt übrigens direkt am Mainufer und ist bei Hochwasser nicht zur Verfügung stehend.  Strom gibt es hier auch.

Aschaffenburg ist aus einer im frühen  Mittelalter bereits bekannten und bedeutenden Siedlung hervor gegangen. Nachweise dazu haben Ausgrabungen im Stadtkern ergeben. In der Mitte des 10. Jh.  gründete hier der Schwabenherzog Liudolf, ältester Sohn des Kaisers Otto des Großen, gemeinsam mit seiner Gemahlin Ida ein Stift. Der Sohn, Herzog Otto von Bayern und Schwaben förderte das Stift und vermachte es bei seinem Tod dem Mainzer Erzbischof Willigis. So geht im Jahr 982  Aschaffenburg aus dem Besitz des Herzog Otto von Bayern und Schwaben an das Erzstift Mainz über. 1631  nahm Schwedens König Gustav Adolph die Johannisburg ein. Das Ende des Erzstifts ist die Säkularisation im Jahre 1803 durch den Reichsdeputationshauptschluß.

Unter der Mainzer Herrschaft profitierte Aschaffenburg von der verkehrsgünstigen Lage.  Im 12. und 13. Jh.  wurden 5 Aschaffenburger Pröbste zu Erzbischöfe von Mainz gewählt. Zwei zu Bischöfe von Worms.  Schwer und mehrfach bombardiert wurde Aschaffenburg zwischen Oktober 1944 bis 3. April 1945. Der Grund der letzten Bombardierung bam 25. März bis 2. April 1945 war das die Stadt zur Festung erklärt war und ohne Sinn und Zweck gegen die herannahende 7. amerikanische Armee verteidigt werden sollte. Erst am 3. April kapitulierte der damalige deutsche Kampfkommandant.

Richtungsweiser zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt leiten auf kürzestem Weg fußwärts zu den entsprechenden Stellen. Übrigens, man erkennt die Einheimischen daran wie sie Aschaffenburg aussprechen, nämlich  Aschebersch.  Man sollte sich allerdings nicht bemühen als Fremder sich damit beliebt zu machen indem versucht sich einheimisch zu geben. Man versteht Sie auch so.

Es geht fußwärts über die Mainbrücke, Willigisbrücke genannt nach dem ehemaligen Mainzer Erzbischof Willigis,  in die Stadt. Es sind etwa 7 Minuten bis man in der Stadt ist.

Die Stadt selbst zeigt besonders beeindruckende Fachwerkhäuser.

Wer hierher kommt möchte die Johannisburg sehen. Alleine für diese Besichtigung geht gut und gerne ein Tag drauf. Viel gibt es hier zu sehen.

Wer sich vorab stärken möchte findet hier besonders gute Gastronomie. Wir fanden unter Anderem hier „Die Kartoffel“ als gut Bürgerliches Haus.

Das Schloß  Johannisburg beeindruckt schon wenn man es von der Mainbrücke aus sieht.  Von außen fällt zunächst der Glockenturm auf.

In den Sommermonaten zu hören an Sonntagnachmittagen das Carillon, das Glockenspiel. Hier zu hören einstündige Konzerte welche jährlich gegeben werden. Am ersten August-Wochenende findet das  Carillon-Fest  mit Auftritten von Carilloneuren, den Glockenspielern, aus aller Welt statt.

Gehen wir in den Innenhofbereich des Schlosses. Quadratisch, nein, leicht rechteckig, zeigt sich der  Hofbereich. Die Hofbibliothek ist in einem seitlichen Nebengebäude und ist eine öffentlich wissenschaftliche Bibliothek. Interessenten der Region Bayerischer Untermain für wissenschaftliche Zwecke, berufliche Arbeit und persönliche Fortbildung. Die Literatur steht entsprechend legitimierten Personen  zur kostenlosen Verfügung.

Das Innere des Schlosses wird im Teil zwei des Reiseberichtes hier genauer beschrieben.

Von hier noch einen Block in den Kräuter und Gemüsegarten der Schloßweinstuben.

Hier sind sie, die drei Becher aus grünem Glas, die so genannten „Spechter“.  Sie stammen aus der 1. Hälfte des 16. Jh. aus dem Spessart. Gefunden wurden sie im Schlossplatz. Weiterhin das Fragment eines Bechers, hier im Bild.  Die Darstellung zeigt ein Glas mit aufgesetzten Nuppen, so genannter Krautstrunk“. Ebenfalls aus dem 16. Jh.  und gefunden im Schlossplatzbereich. (siehe dazu Bayerische Schlossverwaltung, Inv.-Nr. Asch.K 305; Katalog „Schlossarchäologie“  Nr. 337, Abb 139).

Bevor wir in eine weitere Sehenswürdigkeit gehen noch einen Blick auf den Main. Von hier aus geht es nun zur Kirche  „Unserer Lieben Frau“.  Dazu nun hier eine kleine Bildabfolge.

Hier sind wir am Theaterplatz mit der Stiftsbasilika St. Peter und St. Alexander.  Sie ist gleichzeitig der Stadtmittelpunkt.  Die so genannte Basilika minor ist eine bedeutende und reich ausgestattete Stiftskirche. Die Kirche zeigt Kunstwerke aus verschiedenen Epochen und Gattungen welche es den Besuchern als echte Schatzkammer erscheinen lassen. Bewunderung ruft auch die Architektur und Bauplastiken hervor. An der Kirche lassen sich die Phasen ihres Bauens und der Zeiten erkennen.

Die Basilika selbst zeigt viel Sehenswertes das hier in Bildern einen Einblick gewähren soll. Geöffnet ist die Basilika in der Winterzeit von 9 bis 17 Uhr, im Sommer von 8 bis 18 Uhr.

Der romanische Kreuzgang zeigt in besonderer Eleganz seine 64 Kapitelle aus dem 13. Jh.  Geöffnet ist der Kreuzgang Samstags, Sonntags und an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr.   Weiterer Höhepunkt ist hier noch die Kapelle Maria Schnee.  Geöffnet ist sie  Samstags   und Sonntags von 13 bis 17 Uhr.

Im Schloß Johannisburg……

Hier ist zunächst die Schlosskirche, die Paramentenkammer.

Etwas besonderes hier: Die Korkmodellsammlung.  Alle Modelle in diesen Räumen sind ausschließlich mit  Kork gefertigt.

Damit nicht alles was es hier zu sehen gibt. Die fürstlichen Wohnräume, das Cranach-Zentrum, europäische  Meisterwerke, kleine und große, niedliche, faszinierende aber auch Angst bereitende Tiere verschiedener Größen zeigen sich hier in voller Größe.

Museum tgl. geöffnet (außer Mittwochs)  von  9 bis 12  und 13 bis 16 Uhr

Mehr Infos über das Museum unter   www.museen-aschaffenburg.de

> > > An dieser Stelle freundlichen Dank an die Touristikverwaltung Aschaffenburg, dem Museum, der Schloßverwaltung  sowie  allen anderen Dienststellen für die kooperative Zusammenarbeit und Genehmigung der Veröffentlichung aus den öffentlichen Informationen, und den dazu durchgeführten Bildaufnahmen vor Ort.  # # #

28 Okt

Aschaffenburg, Stadtbesuch Teil 2

Richtungsweiser zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt leiten auf kürzestem Weg fußwärts zu den entsprechenden Stellen.

Die Stadt selbst zeigt besonders beeindruckende Fachwerkhäuser.

Doch wer hierher kommt möchte die Johannisburg sehen. Das Schloß Johannisburg beeindruckt schon wenn man es von der Mainbrücke aus sieht. Alleine für diese Besichtigung geht gut und gerne ein Tag drauf. Viel gibt es hier zu sehen.

Eigentlich ist es die Burg des Mittelalters wie sie sich im Modell hier im Schloß darstellt. Die Burg war der Bauvorläufer des späteren Renaissanceschlosses das an gleicher Stelle gebaut wurde. Erhalten aus jener Zeit ist nach den vielen Zerstörungen der Bergfried. Dieser bildete später den fünften Turm einbezogen in den Kirchenflügel. Aschaffenburgs Bedeutung liegt wohl zwischen Ende des 10. und 19. Jh.  Es wurde durch die Stellung der Mainzer Fürstbischöfe welche den zweithöchsten Rang nach dem Papst hatten, insbesondere geprägt. Sie waren auch bei den Königswahlen mit Stimme und Einspruch beteiligt. Letztlich haben sie auch in der neueren Zeit den Kaiser gekrönt. Eine besondere Annehmlichkeit hatten die Fürstbischöfe: Sie hatten Jagdmöglichkeit in den wildreichen Spessart.

Bild: Büste des Kurfürsten Friedrich Carl von Erthal Anfang 19. Jh. gefertigt.  Inv.Nr. 77/59

Das Ende der Monarchie kam in Bayern im Jahre 1918. Dann ging das Aschaffenburger Schloß in den Staatsbesitz über.

Der Schlossgarten stellt sich als so genannter ehemaliger Frühstückstempel dar.

Nach der schweren Zerstörung 1944/45 wurde 1954 mit dem Wiederaufbau des Schlosses begonnen und im wesentlichen war dieser 1978 abgeschlossen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Innenausstattung gegeben, das sich heute als Ausstellungsräume der Gemäldegalerie, Paramentenkammer, den fürstlichen Wohnräumen, Schlosskirche, der Korkmodellsammlung, darbieten.

Die Paramentenkammer zeigt viele kostbarste Gewänder, getragen von den Mainzer Fürstbischöfen.  Dazu noch weitere sakrale Gerätschaften, Kleinodien und Textilien.

Von hier aus bietet sich von der Empore  ein Blick  in die Schlosskirche mit ihrem Altar aus der Renaissancezeit, gefertigt 1614 vom Bildhauer Hans Juncker.  Die dem Hl. Johannes dem Täufer geweihte Schlosskapelle zeichnet sich vor allem durch die von Hans Juncker geschaffenen Alabasterskulpturen des Altars und der Kanzel aus. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg konnten die Kirche und ihre bildhauerische Ausstattung weitgehend wiederhergestellt werde.

Medallon des Joh. Philipp von Schönborn  1647 – 1673

Medaillon des Lothar Franz von Schönborn

Medaillon von Hartard von der Leyen

Hier Ringe mit Gemmen als Intaglien und Kameen aus dem Besitz des Mainzer Kurfürsten und Erzbischofs Carl Joseph von Erthal, 1774 – 1802

silberne, vergoldete Monstranz um 1760

Weiteres Highlight im Schloß Johannisburg ist die weltweit größte Korkmodellsammlung welche sich unter dem Titel:  „Rom über die Alpen tragen“.  Um das zu bewältigen sind drei große Räume erforderlich und dazu freigegeben worden.

Kolosseum

Hier zu sehen aus Kork das Nervaforum das den Namen nach Kaiser Nerva erhielt, der es  es im Jahre 97 n. C.  selbst einweihte.

Die Korkwerke schufen der Hofkonditor Carl May sowie sein Sohn Georg. Es ist ihnen dabei gelungen zwischen 1792 bis 1854 detailgenau und Maßstabsgerecht verkleinert nachzubilden.

Sogar im Schnitt stellen sich Gebäude dar wie z.B. das Pantheon.

An Stelle eines älteren Tempels mit dem Namen  „Pantheon“  aus dem Griechischen zu übersetzen als für alle Götter ließ Kaiser Hadrian  (118 – 125 n. C.)  den Jetzigen, 45 Meter hohen Bau errichten. Er entstand als neuartige Komposition aus zwei Bauteilen, nämlich einer Rotunde mit halbkugeliger Kuppel und einer rechteckigen, von korinthischen Säulen getragener Vorhalle, deren Breite etwa 33 Meter beträgt. Das direkte Tageslicht fällt nur durch eine runde Lichtöffnung (Opaion) im Zenit der Kuppel. Schon seit 609 diente das Bauwerk als christliche Kirche. In den Jahren um 1630 erhielt der Vorbau zwei pavillonartige Aufsätze als Glockentürme, die Georg May an seinem Modell mit abbildete. Am Original wurden sie 1883 wieder entfernt.

Das Pantheon ist nicht nur der bedeutendste Kuppelbau der römischen Antike, sondern heute auch, trotz der vielen Veränderungen, der am Besten erhaltene Tempel Roms.

Zur Geschichte der Aschaffenburger Korkmodellsammlung lässt sich folgendes feststellen: Will man die Barockzeit als künstlerischen Entwurf der Modelle heranziehen so kann die Zeit des Klassizismus als zeit des Lehr- und Studienmodells angesehen werden. Dabei rückte die Antike mit in das Zentrum des Interesses. Schon damals entstanden entsprechende Modellsammlungen. Sie waren vor allem an den Ausbildungsstätten, Hochschulen, Studienplätzen, Akademien, Technischen Einrichtungen, den Beruf ausübenden Architekten, Baumeistern usw. als Darstellungsobjekt. Das war auch den „Bauherren“ seinerzeit eine wertvolle Hilfe zur Entscheidung oder ggfls. Zur Vorgabe hier und da Veränderungen vorzunehmen. Auch die Modellsammlung stammt aus einer solchen Zeit, dem 17./18. Jh.

Schließlich steigt die Spannung beim Besuch der fürstlichen Wohnräume. Mit Ehrfurcht versehen nähern wir uns dem ersten Raum…….

Es erinnert hier an den Kurfürst und Erzbischof Friedrich Carl von Erthal. Welcher ab 1774 hier residierte. Er hat die Einrichtung durch den Architekt Emanuel Joseph von Herigoyen vornehmen lassen.   Der größte Teil der Einrichtungsgegenstände ist nach der Zerstörung erstaunlicherweise erhalten geblieben.

Von den fürstlichen Räumen geht es in das städtische Museum das seit 1972 hier eingerichtet wurde. . Es ist auf 1600 Quadratmeter mit Kunstwerken ausgestattet. Gezeigt werden hier Skulpturen aus der Schlossbauzeit, Stadtansichten, Zunftgeräte und Möbel.

Herausragend sind die Sammlungen an Steingut der Dammer Manufaktur.  Hauptwerke der international berühmten Künstler Ernst Ludwig Kirchner und Christian Schad, die in Aschaffenburg gelebt haben, sind hier in einem repräsentativen Überblick ausgestellt.

Amüsant die Figur des  “Maulaffen”

In der Gemäldesammlung stechen die Werke klassizistischer Moderne von Ernst Ludwig Kirchner und Christian Schad hervor.

Neben dem edlen Porzellan aus Meißen war es die Aschaffenburger Firma Damm (1827 – 1884) welche als Steingutfabrik einen Namen hatte. Die Meisten ausgestellten figürlichen Arbeiten sind Neuausformungen aus den erhaltenen Formen der 1796 eingegangenen  Porzellanmanufaktur Höchst am Main. Die Leistung der Dammer Fabrik beruht vor allem auf der sorgfältigen Bemahlung der Figuren und Gruppen. Die von den Dammer Modelleuren geschaffenen Geschirre sind größtenteils im Kupferstich-Überdruckverfahren dekoriert.

Hier die Medizin in Form der Apotheke in alter Einrichtung mit Möbeln aus dem 18.  Jh. dargestellt.  Die Teile stammen als Leihgabe aus der ehemaligen Hofapotheke on Regensburg und sind eine Leihgabe des Deutschen Museums München.

Ein weiteres Museum der Stadt Aschaffenburg ist der jüdischen Kultur und Geschichte von der ersten jüdischen Schule 1267 hier bis zur Naziverfolgung gewidmet. Zu sehen sind die historischen Dokumente in Bild und Text welche das Leben der Juden in Aschaffenburg zeigen. Auch wird ein Blick in die Religion des Judentums und die im Mittelpunkt stehende Thora, Zentralschrift des jüdischen Glaubens, gezeigt.

Die Bayerische Schlossverwaltung pflegt und unterhält das Baudenkmal Schloss Johannisburg als Ganzes, einschließlich des Schlossgartens.

> > > An dieser Stelle freundlichen Dank an die Touristikverwaltung Aschaffenburg, dem Museum, der Schloßverwaltung  sowie  allen anderen Dienststellen für die kooperative Zusammenarbeit und Genehmigung der Veröffentlichung aus den öffentlichen Informationen, und den dazu durchgeführten Bildaufnahmen vor Ort.  # # #